Die neue Mercedes A-Klasse

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UK9JUTJT26RT 1997 fiel die Mercedes A-Klasse noch dem Elchtest zum Opfer, doch 2012 erhält sie das wohl radikalste Makeover in der Firmengeschichte von Mercedes. Sehr viel länger und flacher kommt die A-Klasse daher, doch darunter muss leider auch die Alltagstauglichkeit leiden, wie wir feststellen mussten.

Äußerlich ist die neue A-Klasse zwar um einiges länger (4,29 Meter) und breiter (1,78 Meter) geworden, dafür ist es im Innenraum umso enger. Auf den hinteren Sitzen ist es für einen durchschnittlichen Erwachsenen viel zu eng und in den Kofferraum bekommt man trotz eines Ladevolumens von 340 Litern kaum einen Kinderwagen oder einen größeren Koffer verladen, das verhindern die breiten einteiligen Heckleuchten.

Selbst wenn man sich die technischen Daten des Autos ansieht, stellt man fest, dass es wohl keine Vergleichstests gewinnen wird.

Dazu kommt dann noch der Preis, den man für diesen schön gestalteten aber unpraktischen Wagen zahlen muss. Für die günstigste Variante mit einem 122 PS Benzin-Motor verlangt Mercedes stolze 24336 Euro, rund 2000 Euro mehr als für einen vergleichbaren VW Golf also.

Nichts desto trotz wurde die neue A-Klasse von den Lesern der Auto-BILD beim Design Award 2012 zum schönsten Auto des Jahres gewählt.

Unterm Strich kann man sagen, dass Mercedes mit der A-Klasse ein solides aber eher durchschnittliches Auto vorgestellt hat. Vielleicht ist das aber ein Tick zu wenig für die verwöhnte Mercedes Kundschaft.

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